REGISTRIEREN
REGISTRIEREN

Employer Branding: So picken Sie sich die Rosinen aus dem Kuchen

Geschrieben von Malte Weiss

Sich die Rosinen aus dem Kuchen picken funktioniert auf dem Arbeitsmarkt mit gutem Employer Branding

Gute Fachkräfte zu finden, die Ihnen auch noch auf längere Zeit erhalten bleiben, ist heute gar nicht mehr so einfach. Eine gute Employer Branding Strategie kann hier Abhilfe leisten. Was ist Employer Branding und warum lohnt es sich, einen genaueren Blick auf die Bewerbung des Unternehmens als Arbeitgeber*in zu werfen?


Was ist Employer Branding?

Employer Branding bedeutet Markenbildung für Arbeitgeber*innen. Normalerweise nutzt man die Markenbildung, um Produkte oder Dienstleistungen für Kund*innen attraktiv zu machen. Im Employer Branding vermarktet man nicht das Produkt oder die Dienstleistung eines Unternehmens, sondern das Unternehmen als Arbeitgeber*in selbst. Employer Branding wird dafür eingesetzt, Mitarbeiter*innen eines Unternehmens zu binden und die richtigen Fachkräfte also quasi die Rosinen im Kuchen für offene Stellen zu begeistern.

 

 

Sie haben schon eine Employer Branding Strategie und können sich vor Bewerbungen kaum retten?

Dann schauen Sie doch mal, ob Ihnen unser Bewerbermanagement-System onapply PRO ein bisschen Arbeit abnehmen kann.

 

 

Wie ist das Konzept des Employer Branding entstanden?

Employer Branding ist dem Fachkräftemangel geschuldet. Er entsteht dadurch, dass die geburtenstarken Jahrgänge kurz vor der Rente stehen und nicht genug Personen nachrücken, um die frei werdenden Stellen zu besetzen. Früher mussten Bewerber*innen um begehrte Stellen kämpfen, heute ist es genau anders herum. Unternehmen können sich nicht mehr zurücklehnen, sondern müssen etwas dafür tun, um die besten Fachkräfte für sich zu gewinnen und sie zu binden.

Warum lohnt sich Employer Branding?

Employer Branding ist auf den ersten Blick eine Unannehmlichkeit für Sie und Ihr Unternehmen. Denn beim Employer Branding geht es nicht um eine einzelne Maßnahme. Es geht vielmehr um die Integration einer grundlegenden Strategie. Und das ist mit viel Arbeit verbunden. Mit gutem Employer Branding löst Ihr Unternehmen aber auch eine ganze Kausalitätskette an positiven Ereignissen aus: 

  1. Ein glaubwürdiges Unternehmen, das sich um die Zufriedenheit der Mitarbeiter*innen kümmert, erzeugt: Zufriedene Mitarbeiter*innen.
  2. Zufriedene Mitarbeiter*innen arbeiten gerne in dem Unternehmen, sie bleiben eine Weile. 
  3. Zufriedene Mitarbeiter*innen sind motivierte Mitarbeiter*innen. 
  4. Zufriedene Mitarbeiter*innen erzählen anderen Personen positiv vom Unternehmen und generieren dadurch: Interesse für das Unternehmen. 
  5. Ein positives Bild vom Unternehmen zahlt auf das Ziel ein, die richtigen Fachkräfte für offene Stellen zu gewinnen. 

Employer Branding trägt also zu einer positiven Unternehmenskultur bei und spart Ihnen zusätzlich Kosten in der Rekrutierung (geringe Fluktuation, kürzere Time to Hire).

Was ist der Unterschied zwischen internem und externem Employer Branding?

Oft wird Employer Branding mit der Personalbeschaffung in Verbindung gebracht. Das ist per se auch nicht falsch, betrachtet aber nur einen Teil, der für das Employer Branding wichtig ist: Die Darstellung des Unternehmens nach außen. Grundlegender ist es zunächst das interne Employer Branding anzugehen, so dass Sie durch zufriedene Mitarbeiter*innen auch nach außen eine starke Wirkung haben. Wenn Sie nach außen kommunizieren, was innen gar nicht existiert, verlieren Sie die neu gewonnenen Mitarbeiter*innen im Handumdrehen. Im internen Employer Branding geht es also um die Mitarbeiter*innenzufriedenheit und -bindung, während es im externen Employer Branding darum geht, neue Talente an Land zu ziehen.

Wie macht man Employer Branding?

Es gibt keine Pauschallösung für Unternehmen. Sie müssen ganz individuell eine Strategie entwickeln, die mit Ihren Unternehmenszielen, Ihrer Positionierung, Ihren Werten und Ihren Zielgruppen vereinbar ist. Folgende Kernfragen sollten Sie jedoch im Rahmen einer Employer Branding Strategie beantworten: 

  • Was macht Sie als Arbeitgeber*in einzigartig? 
  • Wie können Sie das herausstellen?
  • Welche Maßnahmen sind für das interne Employer Branding notwendig?
  • Welche Schritte können unternommen werden, um diese Maßnahmen erfolgreich im Unternehmen umzusetzen? 
  • Wie wollen Sie sich nach außen präsentieren? 
  • Welche Maßnahmen sind für das externe Employer Branding notwendig?

Wenn Sie nicht recht wissen, wo Sie anfangen sollen, können Sie sich auch an eine von zahlreichen Agenturen wenden, die sich auf das Thema Employer Branding spezialisiert haben. 

Fazit

Gute Fachkräfte zu finden wird aufgrund des demografischen Wandels immer schwieriger. Um auch zukünftig mit der Crème de la Crème des Arbeitsmarktes zusammen zu arbeiten, müssen Sie als Unternehmen eine Strategie entwickeln, die Mitarbeiter*innen bindet und neue Talente anspricht. Das Gute ist: Mit einer guten Employer Branding Strategie tun Sie nicht nur Ihren (potentiellen) Mitarbeiter*innen etwas Gutes, sondern schaffen eine solide Grundlage für Wachstum und Erfolg.

 

 

Sie haben schon eine Employer Branding Strategie und können sich vor Bewerbungen kaum retten?

Dann schauen Sie doch mal, ob Ihnen unser Bewerbermanagement-System onapply PRO ein bisschen Arbeit abnehmen kann.

 

Weitere Artikel zu diesem Thema

Employer Branding: So picken Sie sich die Rosinen aus dem Kuchen Employer Branding: So picken Sie sich die Rosinen aus dem Kuchen

Gute Fachkräfte zu finden, die Ihnen auch noch auf längere Zeit erhalten bleiben, ist heute gar nicht mehr so einfach. Eine gute Employer Branding Strategie kann hier Abhilfe leisten. Was ist Employer Branding und warum lohnt es sich, einen genaueren Blick auf die Bewerbung des Unternehmens als Arbeitgeber*in zu werfen?

Sail away with me honey: Generationenunterschiede in der Rekrutierung Sail away with me honey: Generationenunterschiede in der Rekrutierung

Ihr Unternehmen und Ihre Personalabteilung müssen sich bei der Rekrutierung nunmehr auf vier unterschiedliche Generationen einstellen. Von der richtigen Ansprache bis zur produktiven Zusammenarbeit gibt es einiges zu tun. Wie unterscheiden sich die Generationen und wie lassen sich diese Unterschiede zur Stärke Ihres Unternehmens machen?