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So finden Sie Bewerber an Universitäten

Geschrieben von Malte

Junge Talente finden und ansprechen.

Junge Leute sitzen mit Laptops zusammen

Viele Unternehmen haben Probleme damit, junge Talente anzuziehen. Das liegt meist daran, dass Studierende von vielen Unternehmen noch nie etwas gehört haben. Mit unseren Tipps finden Sie hochmotivierte Absolventen.

Viele Studierende bewerben sich bei Unternehmen, die man irgendwie kennt. Mercedes, McKinsey, Henkel, die Deutsche Bank, Airbus und Nestlé haben alle gemeinsam, dass sie in der Öffentlichkeit stehen. Bei diesen Unternehmen kann man gut Karriere machen, Freund*innen schenken einem Anerkennung wenn man dort arbeitet und die Bezahlung ist auch noch ganz gut.

Ihr Unternehmen muss gegen die Mediendominanz und das Marketing der »großen« Unternehmen ankommen. Das ist nicht einfach, aber es ist durchaus machbar. Diese Initiativen können Sie angehen um Studierende von sich als Arbeitgebermarke zu überzeugen.

Welche Studierenden suche ich eigentlich für mein Unternehmen? Definieren Sie Ihre Zielgruppe.

Als erstes ist es wichtig, dass Sie festlegen, aus welchem Fachbereich Studierende gesucht werden. Für uns bei onapply ist das relativ einfach geklärt: BWL und IT. Am besten hat man die offenen Stellen schon bei der Standortwahl berücksichtigt. Wir gehen als erstes auf Universitäten und Fachhochschulen zu, die sich in der Nähe befinden. Das wären die Goethe Universität und die FH Frankfurt, wobei wir auch kleinere FHs wie die ISM, Frankfurt School of Finance oder die FOM berücksichtigen. Erst dann suchen wir explizit Hochschulen aus Deutschland und Europa, die unseren Werten entsprechen und gutes Fachpersonal ausbilden. Ohne eine identifizierte Zielgruppe ist die Mitarbeiter*innensuche an Hochschulen die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

Können Sie über ein Thema dozieren? In Gastvorlesungen Bewerber*innen ansprechen.

Gastvorlesungen sind an Hochschulen gern genutzt um einen Praxisbezug zu den Studieninhalten herzustellen. In der Regel kann man die Fachbereichsleitung anschreiben und nachfragen, ob man einen Gastvortrag zu einem bestimmten Thema halten kann oder ob es Ideen für Themen gibt. Bei Gastvorlesungen sind wir bisher wie folgt vorgegangen:

  • Einleitung: 3 min Vorstellung von uns und onapply

  • Hauptteil: Vermittlung von Wissenswertem, zum Beispiel eine Case-Study zu einem schwerwiegenden Problem, das wir durch Uni Know-How gelöst haben

  • Schluss: 3 min Information darüber, dass wir offene Stellen anbieten

Den Ablauf haben wir selbst erstellt, nachdem wir als Studierende viele schlechte Gastvorlesungen gesehen haben, in denen die Dozierenden nur über das Unternehmen gesprochen haben. Darüber, wie toll und innovativ es ist und wie nett die Kolleg*innen sind. Wir haben gemerkt, dass Probleme und Wissen aus der Praxis viel besser ankommen.

Relikte aus alten Tagen nutzen: Das schwarze Brett

Unsere Erfahrungen mit Uni-Jobbörsen sind durchmischt. Meistens sind diese Jobboards veraltet und haben sehr geringe Besuchszahlen. Viele Studierende wissen zum Beispiel gar nicht, dass es eine online Jobbörse ihrer Hochschule gibt. Wir nutzen diese Börsen daher nur, wenn sie kostenlos oder günstig sind (weniger als 50,00 €). Die Kosten und der Aufwand lohnen sich meist nicht. Anders sieht es aus, wenn eine Jobbörse Teil eines größeren Netzwerkes ist (z.B. Stellenwerk).

Studierende durch universitäre Events begeistern (Sponsoring)

Für uns ist es wichtig, dass Events unsere Unternehmenswerte wiederspiegeln und die Bewerber*innen anziehen, die wir für unsere freien Stellen suchen. Egal, ob wir ein Event ausrichten oder ein Event sponsern, diese Fragen müssen immer beantwortet werden:

  1. Welche Zielgruppe wird auf dem Event angesprochen?

  2. Welche Werte spiegelt das Event wieder?

  3. Passen die Werte und Zielgruppe zu onapply?

  4. Werden wir einen positiven ROI (Return on Investment) haben?

Die letzte Frage bezieht sich auf die Kosten eines Events. Ist uns das Besetzen einer studentischen Stelle beispielsweise 500,00 € wert, sollten wir bei einem Event, das 5.000,00 € kostet, 10 Stellen besetzen können.

Langfristige Employer Branding Maßnahmen

Wir haben erkannt, dass viele unserer Recruiting-Maßnahmen langfristig gedacht werden müssen. Mal Facebook Werbung schalten oder einen Vortrag an einer Hochschule halten bringt nicht viel. Man sollte sich genau überlegen, in welchen Netzwerken man sich platzieren will und dort gezielt Zeit und Geld investieren um eine nachhaltige Employer Brand aufzubauen. Zu viele vereinzelte Initiativen bringen auf lange Sicht nicht den gewünschten Effekt. Deswegen ist uns eine Partnerschaft mit einer tollen Hochschule lieber als kurzfristige Beziehungen mit 20 Hochschulen.

 

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