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3 Regeln zur besseren Verschlagwortung von Bewerbungen

Geschrieben von Malte

Bewerbungen im Bewerbermanagementsystem zu verschlagworten bietet viele Vorteile, vor allem bringt es einfach Ordnung ins System. Damit die Ordnung und damit einhergehend auch die Durchsuchbarkeit gesichert ist, sollten Sie die folgenden Regeln beachten.

Verschlagwortung

Regel 1: Führen Sie ein einheitliches Schlagwort-System für die Bewerbungen ein.

Das A & O einer guten Verschlagwortung ist das Schema, nach der sie aufgebaut ist. Alle Nutzer müssen sich an dieses Schema halten, sonst funktioniert die Verschlagwortung nicht und falsch getaggte Bewerbungen fallen heraus und werden vergessen.

Wir definieren ganz klar, welche Schlagworte in welchem Format erlaubt sind.

Für den Fachbereich Vertrieb nutzen wir #OutboundSales und #InboundSales. Wörter wie #Vertrieb, #Outbound-Sales oder #Außenvertrieb dürfen nicht benutzt werden. Neben der englischen Bezeichnung für die einzelnen Disziplinen haben wir festgelegt, dass keine Bindestriche genutzt werden dürfen und jedes neue Wort mit einem Großbuchstaben beginnt. Alle, die im Recruting-Prozess beteiligt sind, kennen diese Regeln.

Jedes Unternehmen sollte ein Schema entwickeln, mit dem es gut arbeiten kann und das von allen Mitarbeitenden am einfachsten einzuhalten ist.

Regel 2: Legen Sie fest, welche Kriterien bei den Bewerber*innen verschlagwortet werden sollten.

Verschlagwortung hilft Ihnen, die Bewerbungen nach bestimmten Kriterien besser filtern zu können. Im Prinzip können Sie alles verschlagworten. Wir empfehlen trotzdem, vorher festzulegen, was sinnvoll und interessant ist.

Fähigkeiten und Erfahrung

Taggt man, welche Fähigkeiten ein*e Bewerber*in mitbringt, könnte das im IT-Bereich zum Beispiel so aussehen:

#PHP, #CSS, #Node.js

Hier ist es sinnvoll, auch das Erfahrungslevel hinzuzunehmen:

#PHPAnfänger, #PHPExperte

Außerdem kann man noch generelle Erfahrungen verschlagworten wie zum Beispiel #Einzelhandel, #EngereWahl

Empfehlungen

Über welchen Kanal haben Sie eine Bewerbung bekommen? Kam er vielleicht auf Empfehlung von #MartaMusterfrau, #MaxMustermann oder #MomoMusterdivers, mit deren Empfehlungen Sie schon Erfahrungen gemacht haben? Verschlagworten Sie sie!

Ort/Region

Aus welchem Ort kommt ein*e Bewerber*in? An welchen Orten könnte man ihn oder sie einsetzen? Mit einem Schlagwort können Sie im Anschluss schnell filtern, wer für welchen Standort in Frage kommt.

Talentpool

Kommt ein*e Kandidat*in nicht aktuell, aber vielleicht in Zukunft in Frage? Vielleicht sogar nie? Dann können Sie einfach Tags wie #Superstar oder #Niemals nutzen. Dadurch wissen Sie in Zukunft auf den ersten Blick, ob Sie den*die Bewerber*in nochmals verwerten können.

Terminliche Verfügbarkeit

Über Schlagwörter zur terminlichen Verfügbarkeit können Sie zum Beispiel das Einstiegsdatum hinterlegen (#Januar2022) oder die Tage und Schichten, die für den*die neue*n Mitarbeiter*in in Frage kommen (#Mo, #17-20h).

Regel 3: Bewerber*innen dürfen sollten mehrmals verschlagwortet werden

Verschlagwortung dient als Filterfunktion, deshalb können Sie ruhig mehrere Tags pro Bewerbung verwenden.

Wir können unseren Bewerberpool bis ins kleinste Detail filtern:

#PHPExperte #MarthaMusterfrau #min5JahreErfahrung #Teilzeit #Januar2021 #Mo-Mi #8-18h

 

Jetzt wünschen wir Ihnen viel Spaß bei der Verschlagwortung und nicht vergessen: erstmal ein einheitliches Schema festlegen!

Happy Tagging!

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