softgarden und OnApply sind spezialisierte Bewerbermanagement-Systeme mit demselben veröffentlichten Einstiegspreis von 199 € pro Monat. Der wesentliche Unterschied liegt daher weniger beim Einstiegspreis als bei Zielgruppe, Reichweite und Preisstruktur.
softgarden deckt nach eigenen Angaben ein breites Spektrum vom Start-up über KMU und Mittelstand bis zu Enterprise-Unternehmen ab. Mit über 1.200 angebundenen Jobboards bietet der Anbieter eine besonders große Reichweite und mit dem individuell kalkulierten „All-in-One“-Paket eine Ausbaustufe für Unternehmen mit höherem Hiring-Volumen.
OnApply richtet sich gezielt an den deutschen Mittelstand und nennt 400+ verbundene Jobportale. Ein Unterschied liegt zudem in der Preistransparenz: Während softgarden für das Einstiegspaket „Core“ einen Preis ab 199 € veröffentlicht, wird das umfangreichere „All-in-One“-Paket individuell kalkuliert. OnApply veröffentlicht dagegen die Preise aller angebotenen Pakete bis zum Recruiting Co-Pilot ab 1.199 € pro Monat.
Welche Lösung besser passt, hängt deshalb vor allem vom Einsatzszenario ab: Für Unternehmen mit sehr breitem oder internationalem Recruiting und hohem Skalierungsbedarf kann softgarden Vorteile bieten. Für mittelständische Unternehmen mit Schwerpunkt auf dem deutschen Recruitingmarkt, transparent kalkulierbaren Kosten und einem niedrigschwelligen Einstieg bietet OnApply einen klareren Zuschnitt.
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softgarden und OnApply sind beides spezialisierte Bewerbermanagement-Systeme mit veröffentlichtem Einstiegspreis von 199 € pro Monat. Sie unterscheiden sich nicht im Preis, sondern im Zuschnitt: softgarden nennt über 1.200 angebundene Jobboards und adressiert Unternehmen vom Start-up bis zum Konzern, OnApply nennt 400+ Jobportale und richtet sich ausdrücklich an den deutschen Mittelstand. Dieser Vergleich stellt die veröffentlichten Angaben gegenüber, Stand 17. September 2026.
Was softgarden ist
softgarden ist eine Recruiting-Software mit Sitz in Deutschland, die sich nach eigenen Angaben an Start-ups und Scale-ups, KMU und Mittelstand sowie Enterprise-Kunden richtet. Das Produktangebot umfasst Bewerbermanagement, eine Karriereseite und Multiposting auf über 1.200 Jobboards. Der Anbieter wirbt mit „Made in Germany“ und gibt an, dass die Lösungen deutschem und europäischem Datenschutzrecht unterliegen; ausgewiesen wird zudem ein Zertifikat „Cloud Services Made in Germany“.
Die Preisgestaltung ist zweistufig: Das Einstiegspaket „Core“ kostet ab 199 € pro Monat zzgl. MwSt., das umfassendere Paket „All-in-One“ wird individuell kalkuliert und laut Anbieter auf das jeweilige Hiring-Volumen zugeschnitten. softgarden nennt „keine versteckten Kosten“ und inkludierte persönliche Beratung. Eine Mindestvertragslaufzeit wird auf der Preisseite nicht genannt.
Was OnApply ist
OnApply ist eine Bewerbermanagement-Software für den deutschen Mittelstand und richtet sich laut Anbieter an Unternehmen ab etwa 20 Mitarbeitenden oder fünf Besetzungen im Jahr. Zum Funktionsumfang gehören Stellenanzeigenerstellung und -schaltung, Karriereseiten-Anbindung, Bewerbungsverwaltung, KI-gestütztes Bewerbungsscreening, Interviewplanung und Auswertungen. Stellenanzeigen werden auf 400+ verbundene Jobportale ausgespielt.
Alle Paketpreise stehen ohne Vertriebsgespräch auf der Preisseite: Bewerbermanagement 199 € pro Monat, Stellenanzeigenmanagement 69 € pro Monat, Einzelschaltung 89 € je Anzeige ohne Abo, Recruiting Co-Pilot ab 1.199 € pro Monat. Der erste Monat der Monatspakete kostet 1 € und ist bis zum letzten Testtag kündbar. Gehostet wird nach Anbieterangabe in Europa, DSGVO-konform.
softgarden und OnApply im Vergleich
| Kriterium | OnApply | softgarden |
|---|---|---|
| Einstiegspreis veröffentlicht | Ja — Bewerbermanagement 199 €/Monat, Stellenanzeigenmanagement 69 €/Monat, Einzelschaltung 89 € je Anzeige, Recruiting Co-Pilot ab 1.199 €/Monat | Ja — Core ab 199 €/Monat zzgl. MwSt.; All-in-One zu individueller Preisgestaltung |
| Preismodell | Paketpreis je Monat, unabhängig von der Mitarbeiterzahl | Paketpreis je Monat, zzgl. MwSt. |
| Preis für das Bewerbermanagement | Im Paket Bewerbermanagement enthalten (199 €/Monat) | Im Core-Paket enthalten |
| Mindestvertragslaufzeit | Jährliches Lizenzmodell; erster Monat 1 €, bis zum letzten Testtag kündbar | Nicht veröffentlicht |
| Einmalige Einrichtungsgebühr | Keine Angabe auf der Preisseite | Nicht veröffentlicht; der Anbieter nennt „keine versteckten Kosten“ |
| Bewerbermanagement ist … | Kernprodukt | Kernprodukt |
| Angebundene Jobportale | 400+ verbundene Jobportale | Über 1.200 Jobboards |
| Einstieg ohne Vertriebsgespräch | Erster Monat für 1 €, kostenloser Einstieg ohne Vertriebsgespräch | Persönliche Beratung, keine Selbstregistrierung mit Preis ausgewiesen |
| Angaben zu Hosting und Datenschutz | In Europa gehostet, DSGVO-konform | „Made in Germany“, deutsches und europäisches Datenschutzrecht, Cloud Services Made in Germany |
| Vom Anbieter genannte Zielgruppe | Deutscher Mittelstand, ab etwa 20 Mitarbeitenden oder fünf Besetzungen im Jahr | Start-ups und Scale-ups, KMU und Mittelstand, Enterprise |
| Sprache und Marktausrichtung | Deutschsprachig, auf den deutschen Markt ausgerichtet | Deutsch und Englisch |
| Quelle der Angaben | onapply.de/preise | softgarden.com/de/preise |
Alle Angaben stammen von den Preis- und Produktseiten der Anbieter, abgerufen am 17. September 2026. Die Spalten sind alphabetisch sortiert. Wo ein Anbieter eine Angabe nicht veröffentlicht, steht das ausdrücklich so in der Tabelle; geschätzte Werte enthält dieser Vergleich nicht.
Wann softgarden die bessere Wahl ist
Der deutlichste Vorsprung von softgarden liegt in der Reichweite: Über 1.200 angebundene Jobboards sind erheblich mehr als die 400+ Jobportale, die OnApply nennt. Für Unternehmen, die in Nischen oder international ausschreiben und dafür viele spezialisierte Kanäle brauchen, ist das ein sachliches Argument, das sich nicht wegdiskutieren lässt.
Zweitens deckt softgarden ein breiteres Größenspektrum ab. Der Anbieter adressiert ausdrücklich auch Enterprise-Kunden und bietet mit „All-in-One“ ein individuell kalkuliertes Paket für hohes Hiring-Volumen. Wer heute 40 und in drei Jahren 400 Stellen im Jahr besetzt, findet dort eine Ausbaustufe im selben System. Drittens ist das Hosting-Versprechen explizit deutsch belegt, inklusive ausgewiesenem Zertifikat, für Unternehmen mit entsprechender Vorgabe aus der IT-Sicherheit ist das ein hartes Kriterium.
Wann OnApply besser passt
Beim Einstiegspreis nehmen sich beide Anbieter nichts: 199 € pro Monat stehen 199 € pro Monat zzgl. MwSt. gegenüber. Der Unterschied liegt darin, was ohne Gespräch bekannt ist. OnApply weist alle vier Pakete inklusive des höchsten Preispunkts auf der Preisseite aus; bei softgarden ist oberhalb von „Core“ nur „individuelle Preisgestaltung“ dokumentiert. Wer ein Budget vor dem ersten Termin belastbar planen muss, hat im ersten Fall mehr Grundlage - wie sich ein Auswahlprozess strukturiert aufsetzen lässt, ist an anderer Stelle beschrieben.
Der zweite Unterschied ist der Einstieg. OnApply nennt einen ersten Monat für 1 €, kündbar bis zum letzten Testtag, das System lässt sich also im eigenen Betrieb prüfen, bevor eine Entscheidung fällt. softgarden stellt die persönliche Beratung in den Vordergrund. Drittens ist die Frage der Kanalzahl nicht allein quantitativ: 1.200 Jobboards nützen einem mittelständischen Unternehmen wenig, das seine Stellen ohnehin über eine überschaubare Zahl deutscher Portale besetzt. Welche Jobbörsen im deutschsprachigen Raum überhaupt relevant sind, ist dabei die vorgelagerte Frage: Entscheidend ist, ob die tatsächlich genutzten Portale angebunden sind — das ist im Einzelfall zu prüfen und nicht aus der Gesamtzahl abzuleiten.

Wechsel: Daten, Vertrag und Datenschutz
Da softgarden keine Mindestvertragslaufzeit veröffentlicht, ist die Kündigungsfrist des bestehenden Vertrags der erste zu klärende Punkt, sie ergibt sich aus dem individuellen Vertrag, nicht aus der Website.
Für die Datenübernahme gilt die DSGVO: Bewerberdaten dürfen nur so lange gespeichert werden, wie ein Zweck besteht. In die Migration gehören laufende Verfahren und Talentpool-Einträge, für die eine Einwilligung vorliegt. Abgeschlossene Absagen sind in der Regel zu löschen statt umzuziehen. Für beide Systeme ist ein Auftragsverarbeitungsvertrag erforderlich.
Praktisch bewährt sich ein Stichtagswechsel: laufende Ausschreibungen im Altsystem beenden, neue Stellen im neuen System starten. So liegen zu keiner Stelle Bewerbungen in zwei Systemen.
Methodik und Stand der Angaben
Alle Angaben in diesem Vergleich stammen aus den öffentlich zugänglichen Preis- und Produktseiten der genannten Anbieter, abgerufen am 17. September 2026. Aufgenommen wurde ausschließlich, was der jeweilige Anbieter selbst veröffentlicht. Preise und Leistungsumfänge können sich ändern; maßgeblich ist immer das aktuelle Angebot des Anbieters.
Nicht in den Vergleich aufgenommen wurden Preisangaben aus Vergleichsportalen und Drittquellen, weil sie sich untereinander widersprechen und nicht überprüfbar sind. Wo ein Anbieter keinen Preis veröffentlicht, ist genau das die Aussage dieses Vergleichs.
Ausgewertete Quellen:
- softgarden.com/de/preise — Pakete und Preise
- softgarden.com/de — Produktumfang, Jobboards, Zielgruppe und Datenschutzangaben
- onapply.de/preise — Pakete und Preise
- onapply.de — Funktionsumfang und Zielgruppe
Weitere Vergleiche
softgarden und OnApply sind nur zwei von mehreren Systemen, die im deutschsprachigen Mittelstand eingesetzt werden. Die folgenden Seiten wenden dieselben zwölf Kriterien auf die übrigen Anbieter an, jeweils mit Quelle und Abrufdatum, Stand 17. September 2026.



