softgarden vs onapply: Welches BMS passt besser zu ihrem Unternehmen?

softgarden vs. OnApply im Vergleich: Preise, Jobbörsen, Zielgruppen und Unterschiede. Welches Bewerbermanagement-System passt zu Ihrem Unternehmen?

Franziska Wohlfahrt
Senior Content Manager
Zuletzt aktualisiert:
6.10.2026

softgarden und OnApply sind spezialisierte Bewerbermanagement-Systeme mit demselben veröffentlichten Einstiegspreis von 199 € pro Monat. Der wesentliche Unterschied liegt daher weniger beim Einstiegspreis als bei Zielgruppe, Reichweite und Preisstruktur.

softgarden deckt nach eigenen Angaben ein breites Spektrum vom Start-up über KMU und Mittelstand bis zu Enterprise-Unternehmen ab. Mit über 1.200 angebundenen Jobboards bietet der Anbieter eine besonders große Reichweite und mit dem individuell kalkulierten „All-in-One“-Paket eine Ausbaustufe für Unternehmen mit höherem Hiring-Volumen.

OnApply richtet sich gezielt an den deutschen Mittelstand und nennt 400+ verbundene Jobportale. Ein Unterschied liegt zudem in der Preistransparenz: Während softgarden für das Einstiegspaket „Core“ einen Preis ab 199 € veröffentlicht, wird das umfangreichere „All-in-One“-Paket individuell kalkuliert. OnApply veröffentlicht dagegen die Preise aller angebotenen Pakete bis zum Recruiting Co-Pilot ab 1.199 € pro Monat.

Welche Lösung besser passt, hängt deshalb vor allem vom Einsatzszenario ab: Für Unternehmen mit sehr breitem oder internationalem Recruiting und hohem Skalierungsbedarf kann softgarden Vorteile bieten. Für mittelständische Unternehmen mit Schwerpunkt auf dem deutschen Recruitingmarkt, transparent kalkulierbaren Kosten und einem niedrigschwelligen Einstieg bietet OnApply einen klareren Zuschnitt.

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softgarden und OnApply sind beides spezialisierte Bewerbermanagement-Systeme mit veröffentlichtem Einstiegspreis von 199 € pro Monat. Sie unterscheiden sich nicht im Preis, sondern im Zuschnitt: softgarden nennt über 1.200 angebundene Jobboards und adressiert Unternehmen vom Start-up bis zum Konzern, OnApply nennt 400+ Jobportale und richtet sich ausdrücklich an den deutschen Mittelstand. Dieser Vergleich stellt die veröffentlichten Angaben gegenüber, Stand 17. September 2026.

Was softgarden ist

softgarden ist eine Recruiting-Software mit Sitz in Deutschland, die sich nach eigenen Angaben an Start-ups und Scale-ups, KMU und Mittelstand sowie Enterprise-Kunden richtet. Das Produktangebot umfasst Bewerbermanagement, eine Karriereseite und Multiposting auf über 1.200 Jobboards. Der Anbieter wirbt mit „Made in Germany“ und gibt an, dass die Lösungen deutschem und europäischem Datenschutzrecht unterliegen; ausgewiesen wird zudem ein Zertifikat „Cloud Services Made in Germany“.

Die Preisgestaltung ist zweistufig: Das Einstiegspaket „Core“ kostet ab 199 € pro Monat zzgl. MwSt., das umfassendere Paket „All-in-One“ wird individuell kalkuliert und laut Anbieter auf das jeweilige Hiring-Volumen zugeschnitten. softgarden nennt „keine versteckten Kosten“ und inkludierte persönliche Beratung. Eine Mindestvertragslaufzeit wird auf der Preisseite nicht genannt.

Was OnApply ist

OnApply ist eine Bewerbermanagement-Software für den deutschen Mittelstand und richtet sich laut Anbieter an Unternehmen ab etwa 20 Mitarbeitenden oder fünf Besetzungen im Jahr. Zum Funktionsumfang gehören Stellenanzeigenerstellung und -schaltung, Karriereseiten-Anbindung, Bewerbungsverwaltung, KI-gestütztes Bewerbungsscreening, Interviewplanung und Auswertungen. Stellenanzeigen werden auf 400+ verbundene Jobportale ausgespielt.

Alle Paketpreise stehen ohne Vertriebsgespräch auf der Preisseite: Bewerbermanagement 199 € pro Monat, Stellenanzeigenmanagement 69 € pro Monat, Einzelschaltung 89 € je Anzeige ohne Abo, Recruiting Co-Pilot ab 1.199 € pro Monat. Der erste Monat der Monatspakete kostet 1 € und ist bis zum letzten Testtag kündbar. Gehostet wird nach Anbieterangabe in Europa, DSGVO-konform.

softgarden und OnApply im Vergleich

KriteriumOnApplysoftgarden
Einstiegspreis veröffentlichtJa — Bewerbermanagement 199 €/Monat, Stellenanzeigenmanagement 69 €/Monat, Einzelschaltung 89 € je Anzeige, Recruiting Co-Pilot ab 1.199 €/MonatJa — Core ab 199 €/Monat zzgl. MwSt.; All-in-One zu individueller Preisgestaltung
PreismodellPaketpreis je Monat, unabhängig von der MitarbeiterzahlPaketpreis je Monat, zzgl. MwSt.
Preis für das BewerbermanagementIm Paket Bewerbermanagement enthalten (199 €/Monat)Im Core-Paket enthalten
MindestvertragslaufzeitJährliches Lizenzmodell; erster Monat 1 €, bis zum letzten Testtag kündbarNicht veröffentlicht
Einmalige EinrichtungsgebührKeine Angabe auf der PreisseiteNicht veröffentlicht; der Anbieter nennt „keine versteckten Kosten“
Bewerbermanagement ist …KernproduktKernprodukt
Angebundene Jobportale400+ verbundene JobportaleÜber 1.200 Jobboards
Einstieg ohne VertriebsgesprächErster Monat für 1 €, kostenloser Einstieg ohne VertriebsgesprächPersönliche Beratung, keine Selbstregistrierung mit Preis ausgewiesen
Angaben zu Hosting und DatenschutzIn Europa gehostet, DSGVO-konform„Made in Germany“, deutsches und europäisches Datenschutzrecht, Cloud Services Made in Germany
Vom Anbieter genannte ZielgruppeDeutscher Mittelstand, ab etwa 20 Mitarbeitenden oder fünf Besetzungen im JahrStart-ups und Scale-ups, KMU und Mittelstand, Enterprise
Sprache und MarktausrichtungDeutschsprachig, auf den deutschen Markt ausgerichtetDeutsch und Englisch
Quelle der Angabenonapply.de/preisesoftgarden.com/de/preise

Alle Angaben stammen von den Preis- und Produktseiten der Anbieter, abgerufen am 17. September 2026. Die Spalten sind alphabetisch sortiert. Wo ein Anbieter eine Angabe nicht veröffentlicht, steht das ausdrücklich so in der Tabelle; geschätzte Werte enthält dieser Vergleich nicht.

Wann softgarden die bessere Wahl ist

Der deutlichste Vorsprung von softgarden liegt in der Reichweite: Über 1.200 angebundene Jobboards sind erheblich mehr als die 400+ Jobportale, die OnApply nennt. Für Unternehmen, die in Nischen oder international ausschreiben und dafür viele spezialisierte Kanäle brauchen, ist das ein sachliches Argument, das sich nicht wegdiskutieren lässt.

Zweitens deckt softgarden ein breiteres Größenspektrum ab. Der Anbieter adressiert ausdrücklich auch Enterprise-Kunden und bietet mit „All-in-One“ ein individuell kalkuliertes Paket für hohes Hiring-Volumen. Wer heute 40 und in drei Jahren 400 Stellen im Jahr besetzt, findet dort eine Ausbaustufe im selben System. Drittens ist das Hosting-Versprechen explizit deutsch belegt, inklusive ausgewiesenem Zertifikat, für Unternehmen mit entsprechender Vorgabe aus der IT-Sicherheit ist das ein hartes Kriterium.

Wann OnApply besser passt

Beim Einstiegspreis nehmen sich beide Anbieter nichts: 199 € pro Monat stehen 199 € pro Monat zzgl. MwSt. gegenüber. Der Unterschied liegt darin, was ohne Gespräch bekannt ist. OnApply weist alle vier Pakete inklusive des höchsten Preispunkts auf der Preisseite aus; bei softgarden ist oberhalb von „Core“ nur „individuelle Preisgestaltung“ dokumentiert. Wer ein Budget vor dem ersten Termin belastbar planen muss, hat im ersten Fall mehr Grundlage - wie sich ein Auswahlprozess strukturiert aufsetzen lässt, ist an anderer Stelle beschrieben.

Der zweite Unterschied ist der Einstieg. OnApply nennt einen ersten Monat für 1 €, kündbar bis zum letzten Testtag, das System lässt sich also im eigenen Betrieb prüfen, bevor eine Entscheidung fällt. softgarden stellt die persönliche Beratung in den Vordergrund. Drittens ist die Frage der Kanalzahl nicht allein quantitativ: 1.200 Jobboards nützen einem mittelständischen Unternehmen wenig, das seine Stellen ohnehin über eine überschaubare Zahl deutscher Portale besetzt. Welche Jobbörsen im deutschsprachigen Raum überhaupt relevant sind, ist dabei die vorgelagerte Frage: Entscheidend ist, ob die tatsächlich genutzten Portale angebunden sind — das ist im Einzelfall zu prüfen und nicht aus der Gesamtzahl abzuleiten.

softgarden vs. onapply - Vergleichsgrafik

Wechsel: Daten, Vertrag und Datenschutz

Da softgarden keine Mindestvertragslaufzeit veröffentlicht, ist die Kündigungsfrist des bestehenden Vertrags der erste zu klärende Punkt, sie ergibt sich aus dem individuellen Vertrag, nicht aus der Website.

Für die Datenübernahme gilt die DSGVO: Bewerberdaten dürfen nur so lange gespeichert werden, wie ein Zweck besteht. In die Migration gehören laufende Verfahren und Talentpool-Einträge, für die eine Einwilligung vorliegt. Abgeschlossene Absagen sind in der Regel zu löschen statt umzuziehen. Für beide Systeme ist ein Auftragsverarbeitungsvertrag erforderlich.

Praktisch bewährt sich ein Stichtagswechsel: laufende Ausschreibungen im Altsystem beenden, neue Stellen im neuen System starten. So liegen zu keiner Stelle Bewerbungen in zwei Systemen.

Methodik und Stand der Angaben

Alle Angaben in diesem Vergleich stammen aus den öffentlich zugänglichen Preis- und Produktseiten der genannten Anbieter, abgerufen am 17. September 2026. Aufgenommen wurde ausschließlich, was der jeweilige Anbieter selbst veröffentlicht. Preise und Leistungsumfänge können sich ändern; maßgeblich ist immer das aktuelle Angebot des Anbieters.

Nicht in den Vergleich aufgenommen wurden Preisangaben aus Vergleichsportalen und Drittquellen, weil sie sich untereinander widersprechen und nicht überprüfbar sind. Wo ein Anbieter keinen Preis veröffentlicht, ist genau das die Aussage dieses Vergleichs.

Ausgewertete Quellen:

Weitere Vergleiche

softgarden und OnApply sind nur zwei von mehreren Systemen, die im deutschsprachigen Mittelstand eingesetzt werden. Die folgenden Seiten wenden dieselben zwölf Kriterien auf die übrigen Anbieter an, jeweils mit Quelle und Abrufdatum, Stand 17. September 2026.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu softgarden und Alternativen

softgarden nennt für das Einstiegspaket „Core“ einen Preis ab 199 € pro Monat zzgl. MwSt. Das umfassendere Paket „All-in-One“ wird individuell kalkuliert und laut Anbieter auf das jeweilige Hiring-Volumen zugeschnitten; ein Betrag dafür ist nicht veröffentlicht. Der Anbieter gibt an, dass keine versteckten Kosten anfallen und persönliche Beratung inklusive ist. Stand 17. September 2026, Quelle: softgarden.com/de/preise.

softgarden nennt für das Multiposting über 1.200 Jobboards. Das ist mehr als die 400+ verbundenen Jobportale, die OnApply angibt. Für die Auswahl ist allerdings nicht die Gesamtzahl entscheidend, sondern ob die Portale angebunden sind, über die ein Unternehmen tatsächlich ausschreibt — das lässt sich nur im Einzelfall prüfen. Personio und Recruitee veröffentlichen keine Zahl. Stand 17. September 2026.

softgarden wirbt mit „Made in Germany“ und gibt an, dass die Lösungen deutschem und europäischem Datenschutzrecht unterliegen; auf der Website ist ein Zertifikat „Cloud Services Made in Germany“ ausgewiesen. OnApply gibt an, in Europa zu hosten und DSGVO-konform zu arbeiten. Unabhängig vom Anbieter ist für den Einsatz ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO erforderlich. Stand 17. September 2026.

softgarden nennt als Zielgruppen ausdrücklich Start-ups und Scale-ups, KMU und Mittelstand sowie Enterprise und bewirbt die Lösung als für jede Unternehmensgröße geeignet. OnApply grenzt enger ein und nennt den deutschen Mittelstand ab etwa 20 Mitarbeitenden oder fünf Besetzungen im Jahr. Recruitee nennt 50 bis 1.000 Mitarbeitende, Personio 10 bis 10.000. Stand 17. September 2026.

Im deutschsprachigen Markt sind OnApply, Personio und Recruitee die naheliegenden Vergleichsanbieter. OnApply nennt 199 € pro Monat für Bewerbermanagement und 400+ Jobportale, Personio führt Recruiting als kostenpflichtige Zusatz-App zur HR-Suite und rechnet pro Mitarbeitendem ab, Recruitee veröffentlicht keine Preise. Wer Bewerbermanagement als eigenständiges System sucht, vergleicht sinnvollerweise softgarden, OnApply und Recruitee. Stand 17. September 2026.

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