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Google for Jobs - So wird Ihre Stellenanzeige gelistet

Geschrieben von Sabrina

Google for Jobs ist da! Wir erklären, was genau es damit auf sich hat und wie Sie auch in Zukunft mit Ihren Stellenanzeigen erfolgreich sind.

Update vom 22. Mai 2019: Google for Jobs ist da!
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Google

Schon heute beginnen 78% aller Jobsuchen in Google. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Google einen eigenen Algorithmus für Job-Postings entwickelt hat, der Stellenausschreibungen direkt in den Suchergebnissen anzeigt: Google for Jobs. Seit kurzem testet Google diese Funktion auch in Deutschland und hat damit das Potential, die bisherige Welt der Online Jobsuche völlig auf den Kopf zu stellen. Daher möchten wir Ihnen hier in aller Kürze die Funktionen von Google for Jobs vorstellen und erklären, wie Ihre Stellenanzeigen trotzdem erfolgreich bleiben.

Was genau macht Google for Jobs?

Google for Jobs ist eine Art Jobsuche innerhalb der Google-Suche. Dabei durchsucht der Algorithmus von Google for Jobs das Internet (Jobbörsen, Karriereseiten, Unternehmensseiten) nach Stellenanzeigen und liefert diese direkt als sogenannte Enriched Search Results vor den normalen Suchergebnissen aus. Das sieht dann ähnlich aus, wie die Ergebnisse aus der Suche nach dem aktuellen Kinoprogramm:

 

Filme

 

Es ist nicht mehr notwendig, die einzelnen Kino-Websites zu besuchen und jedes Programm durchzuschauen. Stattdessen zeigt Google die aktuellen Filme inklusive  Kinos und Vorführzeiten über allen anderen Suchergebnissen in blauen Containern an. Nach 1-2 Klicks gelangen Sie darüber in den Ticketshop für Ihre Wunschvorstellung im Kino Ihrer Wahl.

Ähnlich sieht das auch bei Google for Jobs aus: Nach einer Suchanfrage wie »Jobs in meiner Nähe« oder »Marketing Stellen Frankfurt« werden offene Positionen direkt über allen anderen Suchergebnissen in einer blauen Box dargestellt. Auf Mobilgeräten (auf denen immer häufiger auch nach Jobs gesucht wird) dominiert dieser Container sogar den ganzen Bildschirm, sodass weitere Suchergebnisse nur durch scrollen angezeigt werden können.

Zusätzlich kann die Suchanfrage dann über verschiedene Filter weiter eingegrenzt werden. Mit einem Klick auf »more Jobs« gelangt man auf die eigentliche Jobseite, auf der alle passenden Jobs angezeigt werden und sich nach verschiedenen Kategorien filtern lassen. Dabei kann Google auch Informationen in die Anzeigereihenfolge der Ergebnisse einbeziehen, die nicht in der Anzeige stehen, wie Gehalt oder Arbeitgeberbewertung.

In den USA sieht das so aus:

 

Jobs

Quelle: https://ignitevisibility.com/google-for-jobs/

 

Besonders interessant ist es, dass Google for Jobs auch Jobs anzeigt, nach denen man nicht explizit gesucht hat, die aber trotzdem zur Suchanfrage passen. Sucht man beispielsweise nach »Jobs Marketing Manager«, so werden auch Jobs mit anderen Titeln angezeigt, deren Attribute ebenfalls zur Suchanfrage passen. Das kann für Bewerber sehr hilfreich sein, insbesondere bei Jobs, die in unterschiedlichen Branchen andere Namen haben.

Wie funktioniert der Algorithmus von Google for Jobs?

Man kann Websites mit sogenannten Strukturierten Daten oder Structured Data ausstatten. Strukturierte Daten helfen Suchmaschinen, Informationen von Websites exakt einzuordnen und dementsprechend passend anzeigen zu können. Seiten wie Chefkoch nutzen beispielsweise diese Daten, um den Suchmaschinen zu sagen, dass es sich bei ihren Inhalten um Rezepte handelt. In unserem Kino-Beispiel von oben greift Google auch auf strukturierte Daten zurück und weiß daher, welche Daten das örtliche Kinoprogramm repräsentieren. Auch Google for Jobs benötigt strukturierte Daten, um Stellenanzeigen erkennen und exponiert darstellen zu können.

Dazu werden im Quellcode Ihrer Ausschreibung kleine Anpassungen vorgenommen, die Google for Jobs signalisieren: »Hallo, ich bin eine Stellenanzeige!«. Zu den wichtigsten Signalen gehört beispielsweise der Job-Titel, die Jobbeschreibung, der Einsatzort, das Unternehmen, ob eine Stelle Voll- oder Teilzeit angeboten wird und ähnliches. Mit Hilfe dieser Informationen kann Google for Jobs eine Stellenanzeige auch als solche erkennen und dann als solche in den Suchergebnissen darstellen.

Welchen Mehrwert hat Google for Jobs für Bewerber und Unternehmen?

Mehr als drei Viertel der Jobsuchen im Internet beginnen mit Google. Ab sofort sorgt der Algorithmus von Google for Jobs dafür, dass die für die suchende Person relevantesten und passendsten Stellenanzeigen direkt ganz oben angezeigt werden. Um also als Suchender relevante Jobangebote zu finden, muss man sich nicht mehr durch dutzende Jobbörsen klicken. Stattdessen reicht eine Googlesuche.

Google kann dabei auch auf die Suchhistorie des Suchenden zurückgreifen, aufgrund des Suchverhaltens bewerten, welche Jobs am besten zum Suchenden passen und dementsprechend bestimmt offene Stellen an ersten Stelle anzeigen. Google weiß daher vielleicht sogar besser, welche Jobs wirklich zu einem passen als man selbst und schlägt die Stellen vor, die mit höherer Wahrscheinlichkeit zu einem Bewerbungserfolg führen. Unternehmen, die nicht zum eigenen Mindset passen oder zu weit vom eigenen Wohnort entfernt sind werden dann beispielsweise gar nicht erst angezeigt. Das spart Bewerbern (und im Umkehrschluss auch Unternehmen) viel Zeit bei der Jobsuche.

 Je besser also die Google Ergebnisse auf die Suchenden abgestimmt sind, desto besser die »Jobsuch-Experience der Bewerber« und desto geringer die Rolle, die Jobbörsen in der Vermittlung offener Stellen spielen. Es gibt verschiedene Auswertungen dazu, wie sich die Click-Through-Rate auf der Suchergebnisseite verändert hat, nachdem Google für bestimmte Anfragen (Kinoprogramm, Rezepte, …) die Ergebnisanzeige geändert hatte. Dass Jobbörsen auf kurze Sicht überflüssig werden, ist allerdings nicht zu erwarten, denn sie sind zurzeit die wichtigste Stellenanzeigen-Quelle Google for Jobs. Es besteht also eine gewisse Abhängigkeit zwischen Jobbörsen und Google for Jobs, die auch vorerst bestehen bleiben wird. Viele Jobbörsen sind außerdem bereits einen Vertrag mit Google eingegangen, einige Jobbörsen wie StepStone, Jobware oder Indeed sind aber noch nicht mit dabei,

Trotz allem sollten Sie als Unternehmen ab sofort sicherstellen, dass Ihre Stellenanzeigen für Google for Jobs optimiert sind. Damit haben als Unternehmen bestenfalls sogar einen Vorsprung im War of Talents, wenn andere Unternehmen mit ähnlichen zu besetzenden Stellen nicht für Google for Jobs optimieren.

Brauche ich für die Anzeigenoptimierung einen Programmierer?

Nein! Denn mit der richtigen Software ist die Auszeichnung von Ihren Anzeigen mit strukturierten Daten kein Mehraufwand und Sie brauchen niemanden, der Ihnen Ihre Stellenanzeigen codet.

In unserem kostenlosem Stellenanzeigen-Editor beispielsweise können Sie mit wenigen Klicks Stellenanzeigen gestalten, die automatisch für Google for Jobs optimiert sind. Das Ganze ist nach einer einmaligen Registrierung vollkommen kostenlos. Wenn Sie möchten, können Sie die erstellte Anzeige auch gleich aus dem Editor heraus auf verschiedenen Jobbörsen posten. Auch kostenloses Posting ist möglich!

Hier ausprobieren

 Auch Ihre Karriereseite sollte von Google for Jobs gefunden werden können, denn Karriereseiten werden von Google bevorzugt behandelt. Sie haben noch keine Karriereseite? Dann nutzen Sie doch ganz einfach unser Bewerbermanagementsystem und erstellen Sie im Handumdrehen eine professionelle Karriereseite, die direkt mit einem Bewerberverwaltungssystem verbunden ist. Sie müssen sich nicht einmal selbst um die SEO Ihrer Karriereseite kümmern, das übernehmen wir.

Ob Ihre Stellenanzeige in Google for Jobs gerankt wird oder nicht, hängt dann nur noch vom Inhalt Ihrer Ausschreibung ab. Dieser sollte natürlich so geschrieben sein, dass Jobsuchende sich und ihre Bedürfnisse an einen neuen Arbeitsplatz darin wiederfinden. 

»Vermeiden Sie daher diese 8 Formulierungsfallen in Stellenanzeigen und
»behalten Sie diese 10 Tipps für bessere Stellenanzeigen im Kopf.

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