Sie wollen die Kanäle nicht alle einzeln pflegen? OnApply schaltet Ihre Stellenanzeige auf über 400 Jobportalen gleichzeitig und sammelt alle Bewerbungen in einem Tool. Jetzt starten

Die wichtigsten Jobbörsen für Frankfurt

Keine einzelne Börse deckt Frankfurt ab. StepStone erreicht andere Menschen als Kleinanzeigen, und ein Azubi sucht woanders als eine Führungskraft. Sie können jede Börse einzeln bebuchen oder alle zusammen über ein Multiposting. Welche Portale es bundesweit gibt, steht in der Übersicht der Jobbörsen. Für enge Berufsbilder lohnen sich zusätzlich Spezial-Jobbörsen. Erst der Überblick, wer wofür taugt:

  • StepStone: Fachkräfte und Professionals, eher Büroberufe. Kunden sind Konzerne und größerer Mittelstand.
  • Indeed: Größte Reichweite über alle Ebenen, nach eigener Angabe 2,4 Millionen Besucher pro Monat. Stark bei Gastronomie, Handel, Lager und Fahrern.
  • LinkedIn: Akademiker, Tech und Führungskräfte. Auch für die direkte Ansprache geeignet.
  • XING: Deutschsprachige Fachkräfte und klassischer Mittelstand.
  • Jobsuche der Bundesagentur für Arbeit: Gebührenfrei. Helfer, Ausbildungsberufe und Fachkräfte mit Berufsausbildung.
  • meinestadt.de: Lokale Suche. Am Prüftag standen dort 22.304 Anzeigen allein für Frankfurt. Gewerbliche Jobs, Minijobs und Lehrstellen.
  • Kleinanzeigen: Handwerk, Gastronomie, Lager und Fahrer. Sehr niedrigschwelliger Bewerbungsweg.
  • ausbildung.de: Azubis. Bis zu 150.000 Ausbildungsplätze in mehr als 700 Berufen.

Ohne Gebühr schalten Sie bei Indeed (bis zu drei Anzeigen pro Monat), bei LinkedIn (Basis-Anzeige) und bei der Arbeitsagentur.

Zwei regionale Ergänzungen: Der F.A.Z.-Stellenmarkt erreicht Fach- und Führungskräfte weit über Frankfurt hinaus und passt für Geschäftsführungs- und Verwaltungspositionen. Der Frankfurter Jobanzeiger gehört zum bundesweiten Jobanzeiger-Netzwerk und sammelt regionale Reichweite ein.

Falls Monster.de noch auf Ihrer Liste steht: Die deutsche Börse wurde im Juli 2025 nach der Insolvenz der Muttergesellschaft abgeschaltet.

Wie die Anzeige selbst aufgebaut sein sollte, steht im Leitfaden für die perfekte Online-Stellenanzeige. Was eine Schaltung je Portal kostet, zeigt die Übersicht zu den Kosten von Stellenanzeigen.

Rechnen Sie kurz mit: Schon bei diesen zehn Börsen heißt einzeln schalten zehn Accounts, zehn Anzeigenformate und Bewerbungen in zehn Postfächern. Über ein Multiposting erstellen Sie die Anzeige einmal, sie läuft auf über 400 Portalen, und alle Bewerbungen laufen in einem Bewerbermanagement zusammen. Pro Einstellung sind das bis zu 50 Prozent geringere Kosten.

Eine Anzeige, über 400 Portale

Mit OnApply erstellen Sie Ihre Stellenanzeige einmal und schalten sie auf über 400 Jobportalen gleichzeitig. Alle Bewerbungen laufen in einem Tool zusammen. Über 2.500 mittelständische Unternehmen arbeiten damit. Jetzt starten oder Erstgespräch anfragen.

Hochschulen: gut 60.000 Studierende in der Stadt

Frankfurt hat vier Hochschulen, die für Arbeitgeber direkt zugänglich sind. Jede hat einen eigenen Weg, über den Sie an Studierende und Absolventen kommen.

Goethe-Universität

40.684 Studierende (Wintersemester 2025/26). Volluniversität mit 16 Fachbereichen, von Wirtschaft über Informatik bis Medizin. Für Arbeitgeber gibt es den Career Service, ein eigenes Stellenportal für Unternehmen mit Talentpool und die ENTER_ZUKUNFT-Firmenkontaktmessen, die je Fachrichtung stattfinden.

Frankfurt University of Applied Sciences

15.255 Studierende (Stand April 2025). Praxisorientiert: Informatik, Ingenieurwesen, Wirtschaft, Recht, Bau und Soziale Arbeit. Für Arbeitgeber gibt es den Career Service, ein Jobportal und die Firmenkontaktmesse meet@frankfurt-university jedes Jahr im Mai auf dem Campus.

Frankfurt School of Finance und Management

3.917 Studierende (Ende 2024), 38 Prozent davon international. Schwerpunkte sind Finance, Banking, Management und Data. Für Arbeitgeber gibt es Career Services mit Job Board, Recruiting-Events und dem FS Career Day im November.

Provadis Hochschule

Rund 1.100 Studierende im Industriepark Höchst, alle dual oder berufsbegleitend: BWL, Informatik, Logistik und Chemie. Hier treten Sie als Kooperationspartner auf und binden dual Studierende im eigenen Betrieb.

Das duale Modell ist der direkteste Weg an Nachwuchs: Sie haben die Leute drei Jahre im Haus, bevor der Markt sie überhaupt sieht.

Berufsschulen: wo Sie Frankfurts Azubis erreichen

Frankfurt hat 16 städtische berufliche Schulen. Für Ausbildungsbetriebe lohnt der direkte Draht zu der Schule, die den eigenen Beruf unterrichtet: für Praktika, Kooperationen und Ausbildungsmessen im Haus. Die wichtigsten nach Branche:

  • Werner-von-Siemens-Schule: Elektrotechnik, IT und Medientechnik, unter anderem Fachinformatiker und Elektroniker.
  • Heinrich-Kleyer-Schule: Metall, Mechatronik und Fahrzeugtechnik, unter anderem Kfz-Mechatroniker.
  • Philipp-Holzmann-Schule: Bau, Holz, Farbtechnik und Garten, unter anderem Anlagenmechaniker SHK, Maurer und Tischler.
  • Bethmannschule: Kaufmännische Berufe, unter anderem Bank-, Industrie- und Luftverkehrskaufleute.
  • Hans-Böckler-Schule: Rechtsanwalts-, Notar- und Steuerfachangestellte sowie Immobilienkaufleute.
  • Julius-Leber-Schule: Medizinische und zahnmedizinische Fachangestellte sowie Spedition und Logistik.
  • Bergiusschule: Gastronomie, Hotellerie und Ernährung, unter anderem Köche, Hotelfachleute und Bäcker.
  • Paul-Ehrlich-Schule: Chemie, Physik und Biologie, unter anderem Chemielaboranten und Pharmakanten.

Dazu zwei Anlaufstellen, über die Sie Ausbildungsplätze ohne Gebühr sichtbar machen: die Lehrstellenbörse der IHK Frankfurt mit Azubi-Speed-Dating und die Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main.

Ausbildungsplätze schreiben Sie mit OnApply übrigens genauso aus wie jede andere Stelle: eine Anzeige, alle passenden Portale, ein Postfach.

Recruiting-Events und Meetups in Frankfurt

Alle hier gelisteten Veranstaltungen sind wiederkehrende Reihen. Die aktuellen Termine stehen auf den verlinkten Seiten. Wie Sie einen Messeauftritt vorbereiten, steht im Beitrag zu Rekrutierungsevents.

Für die breite Suche eignen sich die Jobmesse Frankfurt (jährlich im Oktober in der Jahrhunderthalle) und der Karrieretag Frankfurt (jährlich im November, Eintritt frei). Das Jobforum der Arbeitsagentur Frankfurt (jährlich im Mai, seit 2025) ist für Aussteller ein günstiger Zugang zu Arbeitsuchenden aller Qualifikationen, auch zu internationalen Fachkräften.

Für Azubi-Recruiting: vocatium Rhein-Main (jährlich im Mai in der Messe Offenbach) arbeitet mit fest vereinbarten Einzelgesprächen zwischen Schülern und Ausstellern. Stuzubi Frankfurt (jährlich im Herbst) erreicht Schulabgänger auf Ausbildungs- und Studienplatzsuche.

Für Tech-Profile: Das TechQuartier ist Frankfurts Startup-Hub und fährt laufend Formate wie den Pitch Club und das IMPACT Festival im November. Bei den Meetups lohnen sich das Artificial Intelligence Meetup Frankfurt mit über 10.700 Mitgliedern, tech&talk Frankfurt und das Data & AI Meetup Frankfurt. Als Gastgeber oder Sponsor eines Meetups stehen Sie vor genau den Entwicklern, die auf Jobbörsen nicht mehr suchen. Für die direkte Ansprache dieser Gruppe eignet sich Active Sourcing.

Frankfurter Kanäle auf Instagram, TikTok und YouTube

Diese Kanäle sind keine Jobbörsen. Sie funktionieren für Employer Branding: als Kooperation, bezahlter Beitrag oder Umfeld für Ihre eigene Sichtbarkeit. Ein Kooperations-Beitrag erreicht dort lokale Zielgruppen, die klassische Stellenanzeigen nicht sehen. Wie Sie die Kanäle im Recruiting einsetzen, zeigt der Beitrag zu Social Media im Recruiting. Follower-Zahlen gerundet, Stand August 2026:

Lokale Zeitungen und Medien

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat ein eigenes Rhein-Main-Ressort und erreicht Entscheider und Akademiker. Ihr Stellenmarkt ist die erste Adresse für Führungspositionen. Die Frankfurter Rundschau und die Frankfurter Neue Presse decken Stadt und Umland ab, Stellenanzeigen laufen dort über die Anzeigenportale. Das Journal Frankfurt ist das größte Stadtmagazin, hat aber keinen Stellenmarkt. Für Arbeitgeber bleiben dort Werbung und Advertorials. hessenschau.de hat die größte regionale Online-Reichweite, verkauft als öffentlich-rechtliches Angebot aber keine Stellenanzeigen.

Der Frankfurter Arbeitsmarkt in Zahlen

646.943 Menschen arbeiten sozialversicherungspflichtig in Frankfurt (Stand: Januar 2026). Dazu pendeln jeden Tag 415.600 Beschäftigte in die Stadt, mehr Einpendler hat nur München. Wer hier Personal sucht, konkurriert mit dem größten Bankenplatz des Landes: Allein bei Frankfurter Banken arbeiten über 73.000 Menschen, mehr als jeder zehnte Beschäftigte der Stadt. Am Flughafen kommen rund 81.000 dazu, laut Fraport die größte lokale Arbeitsstätte Deutschlands.

Die Konkurrenz zahlt also gut, und sie ist sichtbar. Gleichzeitig lag die Arbeitslosenquote im Juli 2026 bei 7,2 Prozent, über dem Bundesschnitt von 6,4 Prozent. Bewerber gibt es. Die Arbeit liegt darin, die richtigen zu erreichen, bevor es eine Bank, eine Beratung oder der Flughafen tut.

Gehälter in Frankfurt: mit dem Bundesdurchschnitt kommen Sie nicht weit

Der amtliche Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit zeigt Mediangehälter je Beruf und Region. Drei Beispiele für Vollzeit, Stand Ende 2025:

  • Softwareentwicklung (Experte): 6.822 Euro im Monat in Frankfurt, 6.301 Euro im Bundesschnitt. Rund 8 Prozent mehr.
  • Kaufmännische Sachbearbeitung (Fachkraft): 4.873 Euro in Frankfurt, 4.022 Euro im Bund. Rund 21 Prozent mehr.
  • Vertrieb (Fachkraft): 5.381 Euro in Frankfurt, 4.572 Euro im Bund. Rund 18 Prozent mehr.

Über alle Berufe lag der Frankfurter Median zuletzt bei 4.962 Euro brutto im Monat, rund 31 Prozent über dem damaligen Bundeswert. Diese Zahl stammt von Ende 2023, neuere stadtscharfe Gesamtwerte veröffentlicht die Bundesagentur nicht frei. Der Bundesmedian liegt inzwischen bei 4.217 Euro (Ende 2025). Den Frankfurter Schnitt ziehen vor allem Banken und Beratungen nach oben. Je nach Beruf ist der Abstand kleiner, wie die drei Beispiele zeigen. Wie Sie daraus ein Gehaltsband für die Anzeige bauen, steht im Beitrag zum fairen Gehalt.

Dem stehen die Lebenshaltungskosten gegenüber. Angebotsmieten in Frankfurt lagen im ersten Quartal 2026 bei 15,08 Euro pro Quadratmeter im Bestand, der Bundesschnitt bei 9,00 Euro. Das sind 68 Prozent mehr. Das Institut der deutschen Wirtschaft bezifferte Frankfurts Preisniveau insgesamt zuletzt auf 16 Prozent über dem Bundesschnitt (Datenjahr 2022).

Was folgt daraus für Ihre Stellenausschreibung?

  1. Schlagen Sie Ihr Berufsbild im Entgeltatlas nach und kalkulieren Sie mit dem Frankfurter Wert, nicht mit dem Bundeswert. Ein Angebot auf Bundesniveau wirkt hier wie ein Abschlag.
  2. Rekrutieren Sie im Pendler-Radius. 415.600 Menschen pendeln täglich nach Frankfurt, aus Offenbach, Hanau, Darmstadt, Wiesbaden oder Mainz. Ein Zuschuss zum Deutschlandticket und Homeoffice-Tage sind für diese Gruppe oft das schlagkräftigere Argument, weil sie die Wohnkosten-Frage entschärfen: wohnen im Umland, verdienen auf Frankfurt-Niveau.
  3. Testen Sie statt zu raten. Schalten Sie die Anzeige auf mehreren Portalen gleichzeitig und schauen Sie in den Auswertungen, welcher Kanal für diese Stelle Bewerbungen liefert. Dann fließt das Budget in der nächsten Runde nur noch dorthin.

Datenstand: Entgeltatlas 31.12.2025, Mieten erstes Quartal 2026 (ImmoScout24 WohnBarometer), Pendlerzahlen Mitte 2024 (BBSR). Abgerufen am 2. August 2026.

In 40 Tagen zur Einstellung

OnApply bündelt den ganzen Prozess: Stellenanzeige erstellen, auf über 400 Portalen schalten, Bewerbungen an einem Ort managen, Kandidaten mit KI vorbewerten und Interviews planen. Über 2.500 mittelständische Unternehmen stellen so ein: in 40 Tagen, mit bis zu 50 Prozent geringeren Kosten. Das Erstgespräch dauert 15 Minuten, der Start kostet nichts.

Jetzt starten oder Erstgespräch anfragen.

Quellen

Arbeitgeber in Frankfurt erreichen Bewerber über zehn Jobbörsen, vier Hochschulen mit gut 60.000 Studierenden, 16 berufliche Schulen und fünf Recruiting-Messen. Beim Gehalt rechnen Sie mit dem Frankfurter Median: je nach Beruf 8 bis 21 Prozent über dem Bundeswert. Alle Angaben geprüft im August 2026.

Mitarbeiter finden in Frankfurt: Jobbörsen, Hochschulen, Events und Gehälter

Jobbörsen, Hochschulen, Events und amtliche Gehaltsdaten für Frankfurt: Wo Arbeitgeber passende Mitarbeiter finden. Alle Quellen geprüft.

Malte Weiss
CEO
Zuletzt aktualisiert:
3.8.2026

Arbeitgeber in Frankfurt erreichen Bewerber über zehn Jobbörsen, vier Hochschulen mit gut 60.000 Studierenden, 16 berufliche Schulen und fünf Recruiting-Messen. Beim Gehalt rechnen Sie mit dem Frankfurter Median: je nach Beruf 8 bis 21 Prozent über dem Bundeswert. Alle Angaben geprüft im August 2026.

30 E-Mail-Vorlagen

Jede Bewerbermail kostet Zeit

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Die wichtigsten Jobbörsen für Frankfurt

Keine einzelne Börse deckt Frankfurt ab. StepStone erreicht andere Menschen als Kleinanzeigen, und ein Azubi sucht woanders als eine Führungskraft. Sie können jede Börse einzeln bebuchen oder alle zusammen über ein Multiposting. Welche Portale es bundesweit gibt, steht in der Übersicht der Jobbörsen. Für enge Berufsbilder lohnen sich zusätzlich Spezial-Jobbörsen. Erst der Überblick, wer wofür taugt:

  • StepStone: Fachkräfte und Professionals, eher Büroberufe. Kunden sind Konzerne und größerer Mittelstand.
  • Indeed: Größte Reichweite über alle Ebenen, nach eigener Angabe 2,4 Millionen Besucher pro Monat. Stark bei Gastronomie, Handel, Lager und Fahrern.
  • LinkedIn: Akademiker, Tech und Führungskräfte. Auch für die direkte Ansprache geeignet.
  • XING: Deutschsprachige Fachkräfte und klassischer Mittelstand.
  • Jobsuche der Bundesagentur für Arbeit: Gebührenfrei. Helfer, Ausbildungsberufe und Fachkräfte mit Berufsausbildung.
  • meinestadt.de: Lokale Suche. Am Prüftag standen dort 22.304 Anzeigen allein für Frankfurt. Gewerbliche Jobs, Minijobs und Lehrstellen.
  • Kleinanzeigen: Handwerk, Gastronomie, Lager und Fahrer. Sehr niedrigschwelliger Bewerbungsweg.
  • ausbildung.de: Azubis. Bis zu 150.000 Ausbildungsplätze in mehr als 700 Berufen.

Ohne Gebühr schalten Sie bei Indeed (bis zu drei Anzeigen pro Monat), bei LinkedIn (Basis-Anzeige) und bei der Arbeitsagentur.

Zwei regionale Ergänzungen: Der F.A.Z.-Stellenmarkt erreicht Fach- und Führungskräfte weit über Frankfurt hinaus und passt für Geschäftsführungs- und Verwaltungspositionen. Der Frankfurter Jobanzeiger gehört zum bundesweiten Jobanzeiger-Netzwerk und sammelt regionale Reichweite ein.

Falls Monster.de noch auf Ihrer Liste steht: Die deutsche Börse wurde im Juli 2025 nach der Insolvenz der Muttergesellschaft abgeschaltet.

Wie die Anzeige selbst aufgebaut sein sollte, steht im Leitfaden für die perfekte Online-Stellenanzeige. Was eine Schaltung je Portal kostet, zeigt die Übersicht zu den Kosten von Stellenanzeigen.

Rechnen Sie kurz mit: Schon bei diesen zehn Börsen heißt einzeln schalten zehn Accounts, zehn Anzeigenformate und Bewerbungen in zehn Postfächern. Über ein Multiposting erstellen Sie die Anzeige einmal, sie läuft auf über 400 Portalen, und alle Bewerbungen laufen in einem Bewerbermanagement zusammen. Pro Einstellung sind das bis zu 50 Prozent geringere Kosten.

Eine Anzeige, über 400 Portale

Mit OnApply erstellen Sie Ihre Stellenanzeige einmal und schalten sie auf über 400 Jobportalen gleichzeitig. Alle Bewerbungen laufen in einem Tool zusammen. Über 2.500 mittelständische Unternehmen arbeiten damit. Jetzt starten oder Erstgespräch anfragen.

Hochschulen: gut 60.000 Studierende in der Stadt

Frankfurt hat vier Hochschulen, die für Arbeitgeber direkt zugänglich sind. Jede hat einen eigenen Weg, über den Sie an Studierende und Absolventen kommen.

Goethe-Universität

40.684 Studierende (Wintersemester 2025/26). Volluniversität mit 16 Fachbereichen, von Wirtschaft über Informatik bis Medizin. Für Arbeitgeber gibt es den Career Service, ein eigenes Stellenportal für Unternehmen mit Talentpool und die ENTER_ZUKUNFT-Firmenkontaktmessen, die je Fachrichtung stattfinden.

Frankfurt University of Applied Sciences

15.255 Studierende (Stand April 2025). Praxisorientiert: Informatik, Ingenieurwesen, Wirtschaft, Recht, Bau und Soziale Arbeit. Für Arbeitgeber gibt es den Career Service, ein Jobportal und die Firmenkontaktmesse meet@frankfurt-university jedes Jahr im Mai auf dem Campus.

Frankfurt School of Finance und Management

3.917 Studierende (Ende 2024), 38 Prozent davon international. Schwerpunkte sind Finance, Banking, Management und Data. Für Arbeitgeber gibt es Career Services mit Job Board, Recruiting-Events und dem FS Career Day im November.

Provadis Hochschule

Rund 1.100 Studierende im Industriepark Höchst, alle dual oder berufsbegleitend: BWL, Informatik, Logistik und Chemie. Hier treten Sie als Kooperationspartner auf und binden dual Studierende im eigenen Betrieb.

Das duale Modell ist der direkteste Weg an Nachwuchs: Sie haben die Leute drei Jahre im Haus, bevor der Markt sie überhaupt sieht.

Berufsschulen: wo Sie Frankfurts Azubis erreichen

Frankfurt hat 16 städtische berufliche Schulen. Für Ausbildungsbetriebe lohnt der direkte Draht zu der Schule, die den eigenen Beruf unterrichtet: für Praktika, Kooperationen und Ausbildungsmessen im Haus. Die wichtigsten nach Branche:

  • Werner-von-Siemens-Schule: Elektrotechnik, IT und Medientechnik, unter anderem Fachinformatiker und Elektroniker.
  • Heinrich-Kleyer-Schule: Metall, Mechatronik und Fahrzeugtechnik, unter anderem Kfz-Mechatroniker.
  • Philipp-Holzmann-Schule: Bau, Holz, Farbtechnik und Garten, unter anderem Anlagenmechaniker SHK, Maurer und Tischler.
  • Bethmannschule: Kaufmännische Berufe, unter anderem Bank-, Industrie- und Luftverkehrskaufleute.
  • Hans-Böckler-Schule: Rechtsanwalts-, Notar- und Steuerfachangestellte sowie Immobilienkaufleute.
  • Julius-Leber-Schule: Medizinische und zahnmedizinische Fachangestellte sowie Spedition und Logistik.
  • Bergiusschule: Gastronomie, Hotellerie und Ernährung, unter anderem Köche, Hotelfachleute und Bäcker.
  • Paul-Ehrlich-Schule: Chemie, Physik und Biologie, unter anderem Chemielaboranten und Pharmakanten.

Dazu zwei Anlaufstellen, über die Sie Ausbildungsplätze ohne Gebühr sichtbar machen: die Lehrstellenbörse der IHK Frankfurt mit Azubi-Speed-Dating und die Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main.

Ausbildungsplätze schreiben Sie mit OnApply übrigens genauso aus wie jede andere Stelle: eine Anzeige, alle passenden Portale, ein Postfach.

Recruiting-Events und Meetups in Frankfurt

Alle hier gelisteten Veranstaltungen sind wiederkehrende Reihen. Die aktuellen Termine stehen auf den verlinkten Seiten. Wie Sie einen Messeauftritt vorbereiten, steht im Beitrag zu Rekrutierungsevents.

Für die breite Suche eignen sich die Jobmesse Frankfurt (jährlich im Oktober in der Jahrhunderthalle) und der Karrieretag Frankfurt (jährlich im November, Eintritt frei). Das Jobforum der Arbeitsagentur Frankfurt (jährlich im Mai, seit 2025) ist für Aussteller ein günstiger Zugang zu Arbeitsuchenden aller Qualifikationen, auch zu internationalen Fachkräften.

Für Azubi-Recruiting: vocatium Rhein-Main (jährlich im Mai in der Messe Offenbach) arbeitet mit fest vereinbarten Einzelgesprächen zwischen Schülern und Ausstellern. Stuzubi Frankfurt (jährlich im Herbst) erreicht Schulabgänger auf Ausbildungs- und Studienplatzsuche.

Für Tech-Profile: Das TechQuartier ist Frankfurts Startup-Hub und fährt laufend Formate wie den Pitch Club und das IMPACT Festival im November. Bei den Meetups lohnen sich das Artificial Intelligence Meetup Frankfurt mit über 10.700 Mitgliedern, tech&talk Frankfurt und das Data & AI Meetup Frankfurt. Als Gastgeber oder Sponsor eines Meetups stehen Sie vor genau den Entwicklern, die auf Jobbörsen nicht mehr suchen. Für die direkte Ansprache dieser Gruppe eignet sich Active Sourcing.

Frankfurter Kanäle auf Instagram, TikTok und YouTube

Diese Kanäle sind keine Jobbörsen. Sie funktionieren für Employer Branding: als Kooperation, bezahlter Beitrag oder Umfeld für Ihre eigene Sichtbarkeit. Ein Kooperations-Beitrag erreicht dort lokale Zielgruppen, die klassische Stellenanzeigen nicht sehen. Wie Sie die Kanäle im Recruiting einsetzen, zeigt der Beitrag zu Social Media im Recruiting. Follower-Zahlen gerundet, Stand August 2026:

Lokale Zeitungen und Medien

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat ein eigenes Rhein-Main-Ressort und erreicht Entscheider und Akademiker. Ihr Stellenmarkt ist die erste Adresse für Führungspositionen. Die Frankfurter Rundschau und die Frankfurter Neue Presse decken Stadt und Umland ab, Stellenanzeigen laufen dort über die Anzeigenportale. Das Journal Frankfurt ist das größte Stadtmagazin, hat aber keinen Stellenmarkt. Für Arbeitgeber bleiben dort Werbung und Advertorials. hessenschau.de hat die größte regionale Online-Reichweite, verkauft als öffentlich-rechtliches Angebot aber keine Stellenanzeigen.

Der Frankfurter Arbeitsmarkt in Zahlen

646.943 Menschen arbeiten sozialversicherungspflichtig in Frankfurt (Stand: Januar 2026). Dazu pendeln jeden Tag 415.600 Beschäftigte in die Stadt, mehr Einpendler hat nur München. Wer hier Personal sucht, konkurriert mit dem größten Bankenplatz des Landes: Allein bei Frankfurter Banken arbeiten über 73.000 Menschen, mehr als jeder zehnte Beschäftigte der Stadt. Am Flughafen kommen rund 81.000 dazu, laut Fraport die größte lokale Arbeitsstätte Deutschlands.

Die Konkurrenz zahlt also gut, und sie ist sichtbar. Gleichzeitig lag die Arbeitslosenquote im Juli 2026 bei 7,2 Prozent, über dem Bundesschnitt von 6,4 Prozent. Bewerber gibt es. Die Arbeit liegt darin, die richtigen zu erreichen, bevor es eine Bank, eine Beratung oder der Flughafen tut.

Gehälter in Frankfurt: mit dem Bundesdurchschnitt kommen Sie nicht weit

Der amtliche Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit zeigt Mediangehälter je Beruf und Region. Drei Beispiele für Vollzeit, Stand Ende 2025:

  • Softwareentwicklung (Experte): 6.822 Euro im Monat in Frankfurt, 6.301 Euro im Bundesschnitt. Rund 8 Prozent mehr.
  • Kaufmännische Sachbearbeitung (Fachkraft): 4.873 Euro in Frankfurt, 4.022 Euro im Bund. Rund 21 Prozent mehr.
  • Vertrieb (Fachkraft): 5.381 Euro in Frankfurt, 4.572 Euro im Bund. Rund 18 Prozent mehr.

Über alle Berufe lag der Frankfurter Median zuletzt bei 4.962 Euro brutto im Monat, rund 31 Prozent über dem damaligen Bundeswert. Diese Zahl stammt von Ende 2023, neuere stadtscharfe Gesamtwerte veröffentlicht die Bundesagentur nicht frei. Der Bundesmedian liegt inzwischen bei 4.217 Euro (Ende 2025). Den Frankfurter Schnitt ziehen vor allem Banken und Beratungen nach oben. Je nach Beruf ist der Abstand kleiner, wie die drei Beispiele zeigen. Wie Sie daraus ein Gehaltsband für die Anzeige bauen, steht im Beitrag zum fairen Gehalt.

Dem stehen die Lebenshaltungskosten gegenüber. Angebotsmieten in Frankfurt lagen im ersten Quartal 2026 bei 15,08 Euro pro Quadratmeter im Bestand, der Bundesschnitt bei 9,00 Euro. Das sind 68 Prozent mehr. Das Institut der deutschen Wirtschaft bezifferte Frankfurts Preisniveau insgesamt zuletzt auf 16 Prozent über dem Bundesschnitt (Datenjahr 2022).

Was folgt daraus für Ihre Stellenausschreibung?

  1. Schlagen Sie Ihr Berufsbild im Entgeltatlas nach und kalkulieren Sie mit dem Frankfurter Wert, nicht mit dem Bundeswert. Ein Angebot auf Bundesniveau wirkt hier wie ein Abschlag.
  2. Rekrutieren Sie im Pendler-Radius. 415.600 Menschen pendeln täglich nach Frankfurt, aus Offenbach, Hanau, Darmstadt, Wiesbaden oder Mainz. Ein Zuschuss zum Deutschlandticket und Homeoffice-Tage sind für diese Gruppe oft das schlagkräftigere Argument, weil sie die Wohnkosten-Frage entschärfen: wohnen im Umland, verdienen auf Frankfurt-Niveau.
  3. Testen Sie statt zu raten. Schalten Sie die Anzeige auf mehreren Portalen gleichzeitig und schauen Sie in den Auswertungen, welcher Kanal für diese Stelle Bewerbungen liefert. Dann fließt das Budget in der nächsten Runde nur noch dorthin.

Datenstand: Entgeltatlas 31.12.2025, Mieten erstes Quartal 2026 (ImmoScout24 WohnBarometer), Pendlerzahlen Mitte 2024 (BBSR). Abgerufen am 2. August 2026.

In 40 Tagen zur Einstellung

OnApply bündelt den ganzen Prozess: Stellenanzeige erstellen, auf über 400 Portalen schalten, Bewerbungen an einem Ort managen, Kandidaten mit KI vorbewerten und Interviews planen. Über 2.500 mittelständische Unternehmen stellen so ein: in 40 Tagen, mit bis zu 50 Prozent geringeren Kosten. Das Erstgespräch dauert 15 Minuten, der Start kostet nichts.

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Quellen

Häufige Fragen

Häufige Fragen von Arbeitgebern in Frankfurt

Das hängt vom Portal ab. Bei der Jobsuche der Bundesagentur für Arbeit ist die Anzeige gebührenfrei. Indeed erlaubt bis zu drei gebührenfreie Anzeigen pro Monat, darüber läuft es über ein Budget pro Klick oder Bewerbung. StepStone, der F.A.Z.-Stellenmarkt und ausbildung.de nennen keine öffentlichen Preise und machen Angebote auf Anfrage.

Wenn Sie mehrere Portale gleichzeitig bespielen wollen, ist ein Multiposting günstiger als Einzelbuchungen. Über OnApply läuft eine Anzeige auf über 400 Portalen, bei bis zu 50 Prozent geringeren Kosten pro Einstellung. Zu den Preisen

Das hängt vom gesuchten Profil ab, nicht von der Stadt. Für Büro- und Akademikerberufe funktionieren StepStone und LinkedIn am besten. Für gewerbliche Stellen, Gastronomie und Logistik sind Indeed, Kleinanzeigen und meinestadt.de stärker. Auf meinestadt.de standen zuletzt 22.304 Anzeigen allein für Frankfurt. Azubis erreichen Sie über ausbildung.de und die Lehrstellenbörsen von IHK und Handwerkskammer. Für Führungspositionen ist der F.A.Z.-Stellenmarkt die naheliegende Wahl.

In der Praxis lohnt es sich, mehrere Portale parallel zu testen und nach der ersten Ausschreibung auszuwerten, welcher Kanal für diese Stelle wirklich Bewerbungen liefert.

Mehr als im Bundesschnitt. Der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit weist für Frankfurt zum Stand Ende 2025 folgende Mediangehälter für Vollzeit aus: Softwareentwicklung (Experte) 6.822 Euro im Monat gegenüber 6.301 Euro im Bund, kaufmännische Sachbearbeitung 4.873 gegenüber 4.022 Euro, Vertrieb 5.381 gegenüber 4.572 Euro. Je nach Beruf liegen Sie also 8 bis 21 Prozent über dem Bundeswert.

Der Grund sind nicht nur die Banken. Die Angebotsmieten liegen in Frankfurt 68 Prozent über dem Bundesschnitt, das Preisniveau insgesamt rund 16 Prozent. Wer mit Bundeswerten kalkuliert, macht faktisch ein Angebot unter Marktniveau.

Über drei Wege. Erstens die 16 städtischen beruflichen Schulen: Der direkte Kontakt zu der Schule, die Ihren Ausbildungsberuf unterrichtet, bringt Praktikanten und Ausbildungsmessen im Haus. Zweitens die gebührenfreien Lehrstellenbörsen der IHK Frankfurt (inklusive Azubi-Speed-Dating) und der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main. Drittens die Azubi-Messen vocatium Rhein-Main im Mai und Stuzubi Frankfurt im Herbst, beide mit direktem Schülerkontakt.

Dazu kommt ausbildung.de als reichweitenstärkstes Portal für Ausbildungsplätze.

Ja, und zwar deutlich. 415.600 Menschen pendeln jeden Tag nach Frankfurt zur Arbeit, mehr Einpendler hat nur München. Der Arbeitsmarkt reicht also weit über die Stadtgrenze hinaus, nach Offenbach, Hanau, Darmstadt, Wiesbaden und Mainz.

Für diese Gruppe sind ein Zuschuss zum Deutschlandticket und feste Homeoffice-Tage oft überzeugender als ein paar hundert Euro mehr Gehalt. Der Grund liegt auf der Hand: Wer im Umland wohnt und in Frankfurt verdient, umgeht die hohen Frankfurter Wohnkosten. Genau dieses Argument gehört in die Stellenanzeige.

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